Kompost selbst gemacht

 

Aus der Reihe Tipps und Tricks rund um Haus und Garten.

 

Kompost ist:

Der einfachste Weg zum eigenen Dünger und Boden Aktivator.

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

bevor Sie hier weiterlesen, vergessen Sie erst einmal was die Industrie Ihnen seit Jahren mit Werbung versucht einzutrichtern!

Denn, ohne viele Hilfsmittel haben auch Sie die Möglichkeit Kompost herzustellen. Und das ohne großen Aufwand. Platz dafür ist auf dem kleinsten Grundstück.

 

Kompost - Standort:

Bevor Sie komposttieren überlegen Sie sich. Wo kann der Kompost erstellt werden.

Wenn möglich sollte der Kompost Haufen nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein.

Optimal ist ein Platz im Halbschatten.

Wenn der Standort festgelegt ist, kann es schon losgehen. Sie haben dabei mehrere Möglichkeiten den Kompost anzulegen.

Das beste, Sie richten zwei Kompst Haufen ein. Und zwar einen Kompost den Sie stetig füllen und einen Kompost der reifen kann.

 

Platzbedarf für Ihren Kompost:

Es sollte mindestens ein qm, am Besten zwei qm Fläche geplant werden. Diese Angaben sind für einen durchschittlichen 4 Personen Haushalt.

Die Grundfläche für einen Komposthaufen sollte bei 1qm liegen. Bei zwei Stück also 2qm.

 

Anlegen des Kompost:

1.) Ohne Hilfsmittel:

Wichtige Voraussetzung. Der entstehende Kompost hat immer Kontakt zum Erdreich. Auf diese Weise kommen Microorganismen und Würmen von ganz allein. Für einen guten Kompost sind Regenwürmer und Microorganismen der wichtigste Bestandteil. Gerade der Regenwurm ist in der Lage Ihren organischen Abfall perfekt in Humus umzuwandeln.

Die durch den Regenwurm entstehenden Nährstoffe können Pflanzen am besten aufnehmen und verarbeiten.

 

Auf der Fläche wo der Kompost entstehen soll graben Sie etwa 5 - 10 cm ins Erdreich. Damit haben Sie schon die Voraussetzung geschaffen, das der Regenwurm (Kompostwurm) den Weg in Ihren Kompost von ganz allein findet.

Legen Sie nun ein feines Maschengewebe (2cm) aus Metall auf diese Fläche. Das Gewebe sollte nach jeder Seite 10 - 20cm überstehen. Dies hat den Vorteil, dass keine kleinen Nager sich von unten in den Kompost arbeiten können.

Damit haben Sie schon die Grundvoraussetzungen für Ihren eigenen Komposthaufen geschaffen.

 

Aufbau des Kompost:

Dabei haben Sie mehrere Möglicheiten. Die erste und einfachste Art für Ihren eigenen Kompost ist ohne Hilfsmittel.

 

1.) Schichten Sie einfach alle organischen Abfälle übereinander. Decken Sie den entstehenden Kompost   aber immer  Licht unurchlässig ab, am besten mit einer Plane.

 

2.) Bauen Sie sich eine Umrandung die ca. 1m hoch ist. Dafür haben Sie viele Möglichkeiten.

     Verwenden können Sie dabei vieles. Z. B. Holzlatten, Gewebezaun usw. Es spielt dabei keine Rolle ob Ihr Komposthaufen rund oder eckig ist.

 

3.)  Kauf einses Komposters:

Dabei haben Sie die große Auswahr. Vom Holzlatten Komposter bis hin zum Thermo Komposter. Wenn Sie sich dafür entscheiden. Ein kleiner Tipp. Kaufen Sie einen Trommel Komposter. Auf diese Weise erhalten Sie in kurzer Zeit perfekten Kompost.

 

Was Sie beachten sollten:

Die Voraussetzungen habe Sie nun. Nun sind noch ein paar Kleinigkeiten zu beachten, für Ihren Kompost und Garten Dünger.

- Ein Komposthaufen sollte immer geschichtet werden.

- Die organischen Abfälle sollten so klein wie möglich sein. Das beschleunigt die Umsetzung in Humus.

- Rasenschitt sollte nur in kleinen Mengen bzw. Schichten eingebracht werden. Nicht mehr als 10cm Schichtdicke. Denn. Rasenschnitt wir zusammengedrückt und bildet eine Luft undurchlässige Schicht.

 

- Einbringen von Brantkalk: Nach jeder 20 - 25cm dicken Schicht bestreuen Sie den Kompost leicht mit Branntkalk (ungelöschten Kalk). Das Vorurtei das der Branntkalk Mikroorganismen dabei abtötet stimmt nur bedingt. In der oberen Schicht befinden sich noch nicht viele Würmer und Microorganismen.

Die verrichten ihre Arbeit weiter unten im Kompost.

 

- Der heute angebotene Kompoststarter ist meiner Meinung nach Geldschneiderei. Wie ich am Anfang schon geschrieben haben, kommen bei dem richtigen Anlegen Ihres Komposthaufens die Kleinlebewesen von ganz allein.   

 

- Umschichten des Kompost Haufen:

Das Umschichten des Komposthaufen ist sehr gut um die Verrottung zu beschleunigen. Wenn Sie entschieden haben zwei Komposter einzurichten, kommt nun der große Vorteil. Wenn Ihr Kompost zur Hälfte oder zwei Drittel gefüllt ist, schichten Sie um.

Entnehmen Sie den Kompost und geben diesen in den anderen leeren Komposthaufen. Die Wirkung dabei ist ganz einfach. Das obenliegende Material kommt nach unten und die Umsetzung wird beschleunigt.

 

Wenn Sie diese einfachen Ratschläge beachten, werden Sie in einem Jahr verwertbaren Kompost für Ihre Beete haben.

 

Kompost: selbst hergestellt. Ein sehr guter Dünger und Boden Aktivator.

 

Viel Spaß

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hausmeister Service Schmidt


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